Finasterid/Propecia Medikament gegen Haarausfall

Finasterid/Propecia Medikament gegen Haarausfall

Finasterid bei Haarausfall auch über einen längeren Zeitraum verwendet werden

Wenn morgens mehr Haare in der Bürste stecken, als einem lieb ist, muss nicht immer Grund zur Sorge bestehen. Jeder Mensch hat ca. eine Millionen Haarfollikel am Kopf. Die Menge, Farbe und Dichte bestimmt die jeweilige DNA und der Hormonhaushalt des Menschen. Die Haare unterliegen einem eigenen Zyklus – so wie die Zellen, erneuern auch sie sich immer wieder. Fülliges und gesundes Haar gilt als Schönheitsideal, nur ungern sieht man Haare woanders als auf dem Kopf. Und natürlich macht man sich Sorgen, wenn zu viele ausfallen und fragt sich, wie man dem vorbeugen kann.

Von Haarausfall – fachsprachlich Effluvium genannt – spricht man, wenn über 100 Haare am Tag verloren gehen. Bei Haarwäschen können es sogar über 300 Haare sein. 

Haarausfall, ein unangenehmer Zeitgenosse – Was kann man dagegen tun?

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In diesem Fall ist der Besuch eines Arztes oder Spezialisten ratsam, der die Diagnose aufgrund einer Krankenvorgeschichte (Anamnese) bzw. nach einer klinischen Untersuchung stellen kann. Jetzt ist es besonders wichtig, die Gründe für den Haarausfall zu finden und gegenzusteuern. Von einer Glatze (Alopezie) ist erst die Rede, wenn zumindest 60 Prozent des Kopfhaares verloren ist. Aber auch dann ist der Kampf noch lange nicht verloren, denn genetisch sind die Haare darauf programmiert, ein Leben lang zu wachsen.

Mögliche Ursachen für den Haarausfall

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Die Gründe für Haarausfall können vielfältig sein, oft treten sie als Symptome einer Erkrankung oder einer Umstellung der Hormone auf. In diesem Fall sind Sie bei Ihrem Spezialisten bzw. Dermatologen in besten Händen. Es gibt viele Ursachen, denen Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen auf den Grund geht. Haarausfall kann jedoch auch erblich bedingt sein. Ein Phänomen sind Geheimratsecken: Sie entstehen oft schon bei jungen Männern zwischen 20 und 30 Jahren. Auch die Form dieses Haarausfalls ist meist erblich bedingt.

Der Vorteil von Medikamenten gegen Haarausfall

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Gewisse Medikamente, die der Arzt verordnet, können aufgrund regelmäßiger Anwendung den Haarausfall reduzieren bzw. verzögern. Ein vollkommener Stillstand kann jedoch nicht erzielt werden; es gibt keine wissenschaftliche Bestätigung für die Wirksamkeit der Wirkstoffe. Wie lange dauert die Behandlung? Medikamente gegen Haarausfall müssen dauerhaft eingesetzt werden, um ihre Wirkung zu entfalten – in einzelnen Fällen sind Nebenwirkungen möglich. Fazit: das tägliche Auftragen der in Propecia, Avodart oder Regaine enthaltenen Wirkstoffe sind zwingend und langfristig erforderlich, um das Problem Haarausfall zu lösen.

Wie wirkt Propecia mit Finasterid gegen Haarausfall?

Der Wirkstoff im Überblick

Finasterid ist ein 5-Alpha-Reduktase-Hemmer und greift, ähnlich wie der Wirkstoff Dutasterid, in den hormonellen Stoffwechsel bei der Umwandlung des Sexualhormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) ein. Bei Propecia handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von androgenetischem Haarausfall (Alopezie). Es fördert den Haarneuwuchs und vermindert das Fortschreiten von Haarausfall. Ursprünglich wurde es als Medikation für Prostataerkrankungen (wie z.B. Prostatahyperplasie) entwickelt und hierfür in den USA zugelassen. Erst später stellte man den positiven Effekt rund um das Haarwachstum fest. Das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT) wirkt auf genetisch anfällige Haare, die sich vor allem im Bereich der Stirn, des Oberkopfs und des Scheitels befinden. Konkret verursacht DHT Haarausfall, da es die Wachstumsphase (Anagenphase) der Haarfollikel verkürzt. Hierbei werden die Haare kürzer (Miniaturisierung) und feiner – bis sie irgendwann ausfallen. Generell gilt: Nur Männer mit leichtem bis mäßigen Haarausfall (kein vollständiger Haarverlust) können von der Behandlung mit Propecia-Tabletten eine Besserung erwarten. So ist zum Beispiel die Anwendung dieses Medikaments häufig bei jungen Männern dann empfehlenswert, wenn es für die Eigenhaarverpflanzung noch zu früh ist.

Anwendung und Einnahme

Der Reduktasehemmer muss 1x täglich zur gleichen Zeit oral eingenommen werden. Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Behandlung von Männern vorgesehen. Frauen, die unter Haarausfall leiden, dürfen das Medikament Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid nicht verwenden, da bei einer eventuellen Schwangerschaft Fehlentwicklungen des Fötus möglich sein können. Bei Frauen wird daher häufig zum Haarwuchsmittel Finasterid geraten. Finasterid darf zudem erst ab 18 Jahren verwendet werden.

Wie lange dauert die Behandlung mit Finasterid?

Das Medikament Finasterid muss mindestens zwölf Monate lang eingenommen werden, um die volle Wirkung entfalten zu können. Eine zeitliche Begrenzung gibt es prinzipiell nicht, wodurch Finasterid bei Haarausfall auch über einen längeren Zeitraum verwendet werden kann. Nach Absetzen der Medikation Finasterid fallen jedoch in der Regel jene Haare, die durch Propecia bewahrt werden konnten, aus.

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